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Voraussetzungen für die Teilnahme:

 

  • Mindestalter 18 Jahre 

 

  • fachkundige Personen / abgeschlossene technische Berufsausbildung (od. vergleichbare Qualifikation 

    -Auszug aus dem DGUV Grundsatz 313-002-
    Für die Auswahl der Fachkundigen zum Freimessen ergeben sich somit folgende Kriterien:

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem technischen Beruf oder ein abgeschlossenes Studium oder vergleichbare Qualifikationsnachweise
     

  • Kenntnisse über die Eigenschaften der zu messenden Stoffe und die damit verbundenen Gefährdungen
     

  • Kenntnisse über die betrieblichen Verhältnisse geistige und charakterliche Eignung
     

  • körperliche Eignung, sofern dies für das Messverfahren zutreffend ist. Wir empfehlen die arbeitsmedizinische Voruntersuchung G 41. Während dieser Schulung kommt es zu körperlichen und physischen Belastungen - die Schulungsteilnehmer sollten eine entsprechende Eignung mitbringen.

 

Auszug der Schulungsinhalte (gem. DGUV Grundsatz 313-002):

 

  • Rechtliche Einblicke / Gesetzliche Grundlagen
    Regelwerke, Arbeitsschutzgesetz, Gefahrstoffverordnung, TRGS 400 „Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen“, TRGS 401 „Gefährdungen durch Hautkontakt: Ermittlung – Beurteilung – Maßnahmen“, TRGS 402 „Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen: Inhalative Exposition“, TRGS 507 „Oberflächenbehandlung in Räumen und Behältern“, TRGS 900 „Arbeitsplatzgrenzwerte“, DGUV Regel 103-003 und 103-004 „Arbeiten in umschlossenen Räumen von abwassertechnischen Anlagen“, DGUV Regel 113-001 „Explosionsschutzregeln, Regeln für das Vermeiden der Gefahren durch explosionsfähige Atmosphäre mit Beispielsammlung“, DGUV Regel 113-004 „Behälter, Silos und enge Räume: Teil 1: Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen“, DGUV Information 213-056 „Gas-warneinrichtungen für toxische Gase/Dämpfe und Sauerstoff, Einsatz und Betrieb“, DGUV Information 213-057 „Gaswarneinrichtungen für den Explosionsschutz, Einsatz und Betrieb“,
    BG RCI Merkblatt A 006 „Verantwortung im Arbeitsschutz“

  • Grundlagen zu Gefahrstoffen
    Wirkung und Eigenschaften der Gefahrstoffe (toxische, thermische, physikalische Eigenschaften), 
    Arbeitsplatzgrenzwerte, explosionstechnische Kennzahlen (Explosionsgrenzen, Zünd-temperaturen), Wirkung von Stickgasen und Sauerstoffmangel bzw. Sauerstoffüberschuss.

  • Gasmesstechnik
    Messverfahren allgemein (kontinuierliche und diskontinuierliche Verfahren), Funktionsweise von: Prüfröhrchen-Messsystemen, tragbaren Gaswarngeräten bzw. den eingesetzten Sensortypen, Fehlermöglichkeiten, Verwendung von Sonden und Ansaugschläuchen, Sichtkontrolle, Anzeigetest, Laboranalytik

 

  • Messtaktik
    Auswahl der Messverfahren, Auswahl des Messortes, Auswahl der Messdauer/Intensität, Reihenfolge der Messungen, Anordnung von Gaswarngeräten für die kontinuierliche Überwachung eines Behältereinstiegs

  • Praktische Übungen:
    Umgang mit den Geräten/Verfahren, Sichtkontrolle und Anzeigetest, Frischluftabgleich, Kalibrierung, Beispielmessungen

  • Nachweis der Fachkunde durch eine Prüfung
    Über den Nachweis der Fachkunde wird nach erfolgreicher Teilnahme vom Lehrgangsträger/Unternehmen eine Bescheinigung ausgehändigt

 

DGUV Grundsatz 313-002
Auswahl, Ausbildung und Beauftragung von Fachkundigen
zum Freimessen nach DGUV Regel 113-004

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 DGUV Grundsatz 313-002 Auswahl, Ausbildung und Beauftragung
von Fachkundigen zum Freimessen nach DGUV Regel 113-004
 

DGUV-Regel 113-004
 
(DGUV Regel 113-004 als DOWNLOAD),

DGUV-Grundsatz 313-002
 
(DGUV Grundsatz 313-002 als DOWNLOAD)

Kursdauer: 1 Tag / ca. 14-16 Unterrichtseinheiten je 45 min.

Sonstige Leistungen:

 

  • Schulungsunterlagen werden bereitgestellt

  • Getränke (zu den Pausen)

  • Mittagessen

  • Schulungs- bzw. Lehrgangsbescheinigung 

  • PSAgA kann nach Absprache bereitgestellt werden

 

 

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Fachkunde zum Freimessen.

 

Nach DGUV-Regel 113-004 Teil 1

(bisher BGR/GUV-R 117-1),

DGUV-Grundsatz 313-002
(bisher BGR/GUV-G 970)